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BERNHARD GANDER
Melting Pot (2012)
- Retrogott Rap
- MC Rene Rap
- HulkHodn DJ
- Florian Cieslik Poetry Slam
- Ruben Michalik Beatbox
- Wole Crüsemann Beatbox
- Kollektiv nutrospektif Urbaner Tanz
- Latete Visuals
- Gürzenich-Orchester Köln
- Titus Engel Dirigent
- Seid ihr bereit für das Event des Sommers? Dann markiert euch den 15.06. im Kalender, denn Bernhard Ganders »Melting Pot« kommt nach Köln! In »Melting Pot« trifft ein groß besetztes Orchester auf Rapper, DJ’s, Poetry-Slammer, Beatboxer und Breakdancer. Erlebt mit uns den Sound und die Geschichten dieser Stadt, wenn Retrogott, MC Rene, Hulkhodn und viele weitere Künstler*innen ihre Klang- und Bildwelten verschmelzen.Kommt vorbei, lasst euch von der Magie der Musik mitreißen und erlebt, was Köln bewegt.
Don’t miss out – wir sehen uns dort!
soaring souls
„Concert itinérant“ mit den Solist:innen von Les Métaboles und dem Ensemble Multilatérale
Programm:
- Luciano Berio, Sequenza 3
- Anne Castex, Automate III
- Tom Johnson, Counting duets
- Bernhard Gander, Soaring souls
- Marc-André Dalbavie, Ligne de fuite
- Johannes Maria Staud, Sydenham MusicMagic songs
- Murray Schaeffer, TBA
double bass: Nicolas Crosse
cello: Pablo Tognan
soaring souls
ensemble blank
plays:
Tianyi Wang: Song of Normality for solo flute (call for score 2021)
Bernhard Gander: Soaring Souls
Arnold Schoenberg: Chamber Symphony Op.9 (arr. Webern)
Eunhye Youn: Moondust
Sunghyun Lee: New Work (Commissioned by the ensemble blank)
Sangmin Ryu: Aleph(x): ueber das Unendliche (call for score 2021)
Salvatore Sciarrino: Lo Spazio Inverso
Jaehyuck Choi: Portrait IV: Snow (Commissioned by the ensemble blank)
scorching scherzo
Drei spektakuläre neue Instrumentalstücke treffen in Graz aufeinander. Bernhard Gander bringt in seinem Klavierkonzert Scorching Scherzo für Joonas Ahonen die Klangwelt Chopins und die Finger des Pianisten mit überhitzter Motorik zum Glühen.
Das Flötenkonzert von Clemens Gadenstätter richtet den Blick ins Innere der Klänge. Die Intimität feinster Klangnuancen steht hier für ein Verwobensein mit der Welt. Solist ist Karl-Heinz Schütz von den Wiener Philharmonikern.
Gitarrist Ruben Mattia Santorsa stellt ein neues Konzert der Italienerin Clara Iannotta vor, ein Auftrag des ORF musikprotokoll.
Die Australierin Liza Lim entwirt in Sappho/ Bioluminescence eine Art erweitertes neuronales Netz, das die erotische Trance aus Sapphos Lyrik, Tiere und Pflanzen, die im Dunkeln leuchten, und das kollektive musikalische Gedächtnis des Orchesters für halluzinatorische Klangbilder zusammenführt.
Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien und Chefdirigentin Marin Alsop schenken diesem Konzertereignis ihre musikalische Flexibilität.
EPOGDOON
EPOGDOON
concerto for percussion, electronics and ensemble, WP
percussion, electronics: Hakon Stene
Oslo Sinfonietta, cond: Christian Eggen
Ein legendärer Abend mit zwei seltenen Kooperationen. ENSLAVED ist eine der innovativsten Black-Metal-Bands der Welt und hat das Genre durch die Einführung klassischer Instrumente und Synthesizer neu erfunden. Die kompromisslose Sängerin Jenny Hval schließt sich mit Enslaved für eine einmalige Zusammenarbeit an einigen ihrer neuen Songs zusammen. Congelia führt uns durch die eisigen, eintönigen Tiefen der Hölle. Heimdal erinnert an alte Klänge und kündigt gleichzeitig ein neues Zeitalter an.
Eine verstärkte Oslo Sinfonietta und Percussion-Solist Håkon Stene bringen das brandneue, Metal-inspirierte Werk Epogdoon (2023, UA) des österreichischen Komponisten Bernhard Gander zur Uraufführung. Das Stück verwendet komplizierte Taktarten, die auf Kombinationen von Primzahlen basieren, was zu Rhythmen und Strukturen führt, die kaum vorstellbar sind. Håkon Stene ist ein Solist mit aufgenommenem Schlagzeug, Metal-Toms und übersteuerten Elektro-Beats.
evil elves: level eleven
BERNHARD GANDER
Evil Elves: Level Eleven
für Saxophonquartett und Orchester (2019). Uraufführung*
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106 (1879–81)
- Raschèr Saxophone Quartet
- Gürzenich-Orchester Köln
- François-Xavier Roth Dirigent
Bernhard Ganders Elfen können auch anders: Nicht nur zarte Luftwesen sind sie, sondern auch böse Kraftprotze im Heavy-Metal-Rausch, die in Leder und Nieten auf dem Vulkan der Apokalypse Orgien feiern. In diesem Auftragswerk des Gürzenich-Orchesters peitscht Gander die Musiker durch eine Welt metrisch-rhythmischer Exzesse, wühlt in ungehemmter Klanglust und gibt geheimnisvolle, dunkle Rätsel auf. Ebenfalls mysteriös, aber trotz ihrer lichten Tonart gedeckt und warm flutet Anton Bruckners Sechste den Raum, spannt riesige Bögen, sucht im langsamen Satz das Tor zur Unendlichkeit. Dabei bezeichnete doch der Komponist selbst diese Sinfonie als seine »keckste«. Ein weiterer Baustein zu François-Xavier Roths Konzert- und Aufnahme-Zyklus sämtlicher Bruckner-Sinfonien.
evil elves: level eleven
BERNHARD GANDER
Evil Elves: Level Eleven
für Saxophonquartett und Orchester (2019). Uraufführung*
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106 (1879–81)
- Raschèr Saxophone Quartet
- Gürzenich-Orchester Köln
- François-Xavier Roth Dirigent
Bernhard Ganders Elfen können auch anders: Nicht nur zarte Luftwesen sind sie, sondern auch böse Kraftprotze im Heavy-Metal-Rausch, die in Leder und Nieten auf dem Vulkan der Apokalypse Orgien feiern. In diesem Auftragswerk des Gürzenich-Orchesters peitscht Gander die Musiker durch eine Welt metrisch-rhythmischer Exzesse, wühlt in ungehemmter Klanglust und gibt geheimnisvolle, dunkle Rätsel auf. Ebenfalls mysteriös, aber trotz ihrer lichten Tonart gedeckt und warm flutet Anton Bruckners Sechste den Raum, spannt riesige Bögen, sucht im langsamen Satz das Tor zur Unendlichkeit. Dabei bezeichnete doch der Komponist selbst diese Sinfonie als seine »keckste«. Ein weiterer Baustein zu François-Xavier Roths Konzert- und Aufnahme-Zyklus sämtlicher Bruckner-Sinfonien.
evil elves: level eleven
BERNHARD GANDER
Evil Elves: Level Eleven
für Saxophonquartett und Orchester (2019). Uraufführung*
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106 (1879–81)
- Raschèr Saxophone Quartet
- Gürzenich-Orchester Köln
- François-Xavier Roth Dirigent
Bernhard Ganders Elfen können auch anders: Nicht nur zarte Luftwesen sind sie, sondern auch böse Kraftprotze im Heavy-Metal-Rausch, die in Leder und Nieten auf dem Vulkan der Apokalypse Orgien feiern. In diesem Auftragswerk des Gürzenich-Orchesters peitscht Gander die Musiker durch eine Welt metrisch-rhythmischer Exzesse, wühlt in ungehemmter Klanglust und gibt geheimnisvolle, dunkle Rätsel auf. Ebenfalls mysteriös, aber trotz ihrer lichten Tonart gedeckt und warm flutet Anton Bruckners Sechste den Raum, spannt riesige Bögen, sucht im langsamen Satz das Tor zur Unendlichkeit. Dabei bezeichnete doch der Komponist selbst diese Sinfonie als seine »keckste«. Ein weiterer Baustein zu François-Xavier Roths Konzert- und Aufnahme-Zyklus sämtlicher Bruckner-Sinfonien.
SCORCHING SCHERZO
Bernhard Gander: Scorching Scherzo
für Klavier und Orchester (2022)UA
Stefan Keller: Elektras Tanz
für Orchester (2022)UA
Zeynep Gedizlioglu: Lauf
für Orchester (2022)UA
Joonas Ahonen, Klavier
SWR Symphonieorchester
Leitung Titus Engel
Starke Gesten, Entschlossenheit, Risikobereitschaft–so könnte man die Eigenschaften benennen, die die drei Komponist*innen des Abends verbinden. Drei gute Bekannte und einen begnadeten Solisten bringt das SWR Symphonieorchester in diesem Jahr zu ECLAT. Mit den Konzerten seiner beiden Klangkörper, kuratiert von Dr. Lydia Jeschke, trägt der SWR als Kooperationspartner des Festivals stets zu einem breiten Spektrum der musikalischen Genres bei.
Sendung 3. Februar 2023, SWR2 Abendkonzert, 20:03 Uhr

© Julia Wesely

© Kaupo Kikkas
Lieder von Vertreibung und Nimmerwiederkehr
BESETZUNG
Solisten:
Antonia Ahyoung Kim: Sopran
Andrew Robert Munn: Bass
Carl Rumstadt: Bariton
Nadine Geyersbach: Schauspielerin
Vokalensemble:
Amelie Baier
Natalia Labourdette
Carlo Schmitz
Devi Suriani
Dongfang Xie
Yixuan Zhu
Lisa Ziehm
Hugo Queirós, Klarinette
Ueli Wiget, Klaviere
Sven Pollkötter, Schlagzeug
Giorgos Panagiotidis, Violine
Paul Cannon, Kontrabass
Elda Laro, Dirigentin
Einführung am 8. Mai 2022 16:15 Uhr, Café Muffathalle
Premiere Deutsche Oper Berlin am 21. Mai 2022
– In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln –
Claudia Dathe, Deutsche Übersetzung aus dem Ukrainischen
Elda Laro, Musikalische Leitung
Carolin Müller-Dohle, Dramaturgie
Für die bereits vierte Koproduktion der Deutschen Oper Berlin mit der Münchener Biennale vertont der österreichische Komponist Bernhard Gander ein Libretto des ukrainischen Schriftstellers Serhij Zhadan und entwickelt in gemeinsamer Arbeit mit der Regisseurin Alize Zandwijk sowie Solist:innen des Ensemble Modern und der Deutschen Oper Berlin eine neue Oper.
In ihrer Uraufführung beschäftigen sich Gander und Zhadan mit den äußerst komplizierten Grenz- und Freundschaftslinien, die zwischen ehemals fest verbundenen Staaten verlaufen. Anhand einer exemplarischen Grenzpostensituation verhandelt Zhadans Text die dramatischen Auswirkungen von Krieg, Vertreibung und Flucht auf das menschliche Individuum. Die dort auftretenden Figuren sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie man sich für eine Sache entscheiden soll, wenn die kulturellen, historischen, politischen und individuell-biographischen Verhältnisse zu komplex und in sich widersprüchlich sind, als das eine „richtige“ Entscheidung überhaupt noch gelingen kann.
Kompositionsauftrag des Ensemble Modern zur Münchener Biennale
Koproduktion der Münchener Biennale mit der Deutschen Oper Berlin
Produktion der Münchener Biennale
Mit dem Dank an das Theater Bremen